Stelinger bestehen einen Charaktertest

Borussias 4.Niederlage in Folge und zum 2ten mal rot
für Mohammed Dosdogru12

In der Staffel 2 unterlag der SV Borussia dem TSV Stelingen mit 0:3. Es war die vierte Niederlage in Serie. „Wir machen einfach zu leichtfertige Fehler“, ärgerte sich Heimtrainer Antonios Agaoglu.
„Bestimmt können wir mit diesem Erfolg die anderen Mannschaften auch ein wenig unter Druck setzen“, sagte Adrian Wünschmann, der mit Marko Orsolic das Trainerteam des TSV Stelingen bildet.
Die Partie wurde auf dem kleinen C-Platz ausgetragen. „Vielleicht haben sie das bewusst gemacht, um unsere spielerische Stärke mit einem engen Platz einzudämmen“, vermutete Wünschmann.
„Aber unsere Mannschaft ist derzeit so gefestigt und kann sich problemlos auf neue Gegebenheiten einstellen.“ Die Gastgeber versuchten es entsprechend defensiv und mit viel Kampf – der Schuss ging aber nach hinten los.
Nach fünf Minuten griffen die Borussen an und verließen ihre taktische Marschroute, da ließ sich ein schneller Spieler wie Richard Leimann nicht zweimal zum Konter einladen.
Der Stelinger
brach auf dem Flügel durch,seine Hereingabe verwertete der Ex-Borusse Ahmad WahabzadaWahazabe
Von  2011- Saisonende 16/17 war er in 29 Pflichtspielen für Borussia 9x erfolgreich. Ärgerlich für den Torschützen: Er musste nach einer halben Stunde den Platz mit Leistenproblemen verlassen.
„Er hatte schon unter der Woche Beschwerden. Seine Auswechslung war eine Vorsichtsmaßnahme,auf dem tiefen Boden hätte er sich bei der restlichen Spielzeit von einer Stunde noch verletzen können“, sagte Wünschmann, dessen Team kurz nach dem Spielertausch erhöhte.Nach einem Eckball von Ümit Topal traf Oliver Klocek per Kopf (35.). Direkt nach der Pause sorgten die Stelinger für die Vorentscheidung. Erneut sprintete Leimann los, prima freigespielt von Nino Melnjak, und vollendeteselbst (50.).„Das war wegen des Wetters nicht der schönste Sonntag zum Fußballspielen und damit ein Charaktertest – die Mannschaft hat ihn perfekt bestanden“,
lobte Wünschmann. In der 87. Spielminute sah der Borusse Muhammed Dosdogru nach einer Tätlichkeit seine 2. rote Karte in dieser Saison.
die Tabelle und die Bilanz der Mannschaft

"Mit Haaren wäre der rein gegangen": Schiri-Spruch sorgt bei Iraklis Hellas für Schmunzeln.

11Der SV Iraklis Hellas marschiert in der Bezirksliga 2 weiter vorne weg und besiegt den SV Borussia Hannover mit 4:0. Da blieb noch Zeit für den ein oder anderen Scherz.
Nach dem kleinen Patzer in Obernkirchen hat sich Iraklis Hellas wieder gefangen und beim 4:0 im Stadtderby über den SV Borussia Hannover seine Tabellenführung in der Bezirksliga 2 verteidigt. Und das obwohl mit Umut Yildirim und Evangelos Papaefthimiou bei den Griechen zwei wichtige Spieler nicht beginnen konnten. "Die anderen Jungs haben ihre Chance genutzt und sich voll reingehangen. Das zeigt, dass wir eine große Qualität im Kader haben. Ich bin hochzufrieden mit unserem Team", freute sich Iraklis-Trainer Ilias Symeonidis.Bereits nach sechs Minuten brachte Dimitrios Maniopoulos die Platzherren in Führung. Ahmed Jameleddine konnte kurz vor der Pause nachlegen (39.). "Wir waren haushoch überlegen", lobte Symeonidis. Abgesehen von einer Phase kurz nach dem Wiederanpfiff. Da waren die Borussen am Drücker und hatten den Anschluss auf dem Fuß.Doch die Gastgeber spielten immer schnell nach vorne. In Gefahr geriet der Sieg von Iraklis nicht. Da konnte Stürmer Nikolaos Zervas beim Stand von 2:0 sogar über einen Scherz des Schiedsrichters lachen. Nach einem Kopfball, der nur knapp am Tor vorbeiging, sagte der Unparteiische Ali Kaya zu Zervas: "Mit Haaren wäre der rein gegangen." Kaya, selbst nicht unbedingt mit einem üppigen Haupthaar ausgestattet, kam mit seiner Art gut an. "Er verbindet Ernsthaftigkeit mit Lockerheit. Das mag ich", sagte Symeonidis.

Und Zervas sah den Scherz vermutlich als Motivation und legte in der Schlussphase (76., 90.) zwei Tore nach und baute damit seinen Vorsprung in der ligainternen Torjägerliste auf 15 Treffer aus.

"Wir haben drei Gegentore kassiert, nachdem wir Fehler in der Vorwärtsbewegung gemacht haben", ärgerte sich dagegen Borussia-Coach Antions Agaoglu, "der Iraklis-Sieg geht in Ordnung, ist aber ein Tor zu hoch ausgefallen."

 

Absage beim FC Stadthagen wenige Minuten vor Anpfiff

Bezirksliga-Spiel gegen den SV Borussia Hannover findet auf Weisung vom Schiedsrichter nicht statt
Der Fußball-Bezirksligist FC Stadthagen hat sein Heimspiel gegen den SV Borussia Hannover auf Weisung des Schiedsrichters Sebastian Wienecke wenige Minuten vor dem geplanten Anpfiff abgesagt.Stadthagen
„Das ist ein Scherz“, mutmaßte FC-Stürmer Jan Köpper, als die Spieler beider Teams in die Kabine gerufen wurden. „Das Spiel fällt aus“, so die erste knappe Mitteilung von FC-Coach Oliver Nerge. Wienecke hatte den Platz im Jahnstadion gegen 14 Uhr besichtigt. Just zu diesem Zeitpunkt begann ein heftiger Regenschauer mit starken Windböen. Gegen 14.30 Uhr, gerade als der Regen abzog, fiel die Entscheidung zur Absage. „Der Platz ist nicht bespielbar“, teilte Wienecke auf Nachfrage mit.
Es setzte hektische Betriebsamkeit ein, FC-Offizielle bemühten sich, den Ausfall zu vermeiden. „Wir haben uns viel Mühe gegeben, der Platz ist bespielbar“, sagte der FC-Vorsitzende Dietmar Meier-Brahm. FC-Geschäftsführer Tobias Ogrodnik telefonierte mit dem Staffelleiter Axel Rose. „Er hat darum gebeten, den Platz noch einmal zu begehen. Der Schiedsrichter hat das verneint“, erklärte Ogrodnik nach einem erneuten Gespräch mit dem Unparteiischen. Dem wäre bei einer erneuten in Platzbegehung bestimmt kein Zacken aus der Krone gebrochen, so der FC-Geschäftsführer angesichts des unnachgiebigen Unparteiischen.

Einzig Gäste-Coach Antonios Agaoglou befürwortete die Entscheidung: „Genau richtig, weil der Platz an einigen Stellen sehr weich ist. Die Gesundheit der Spieler geht vor.“. FC-Coach Nerge hatte sich gesammelt: „Ich kann es nicht nachvollziehen. Die Stadt hat mit dem Platz alles Menschenmögliche gemacht, ich sehe keine Gefahr für die Spieler“, so Nerge. Das der Rasen zu dieser Jahreszeit nicht in einem Topzustand sei, das räumte Ogrodnik ein. „Wir werden uns weitere Schritte vorbehalten“, meinte der FC-Offizielle.

Letteraner können ruhig schlafen

10„Endlich können wir wieder mal ruhig schlafen“, sagte Spielertrainer
Christian Kolter nach dem 4:2 (1:1) seiner SG Letter 05 in der
Bezirksliga 2
bei Borussia Hannover. „Darauf können wir aufbauen.“
In der 4. Minute kam Kolter, der als Spielmacher fungierte, im Strafraum zum
Schuss, tunnelte den Torwart und traf zur Führung. „Wir waren gut im Spiel, haben gut gepresst“, so Kolter. Trotzdem erzielten meist harmlose Borussen in der  10. Minute durch Lauri Schwitalla das 1:1. „Das verteidigen wir nicht gut“,
beklagte der Coach. Das Gegentor warf die SG 05 nicht zurück – Kolter scheiterte per Seitfallzieher.Auf der anderen Seite musste Torwart Joram Sbrisny nur einmal in höchster Not retten.„Er hat das klasse gemacht und viele Bälle frühzeitig abgefangen“,lobte Kolter.
Mit Leon Bock zeichnete ein Innenverteidiger für die erneute Führung verantwortlich: Er leitete den Angriff mit einem Diagonalball ein und befand sich kurz darauf am Fünf-Meterraum, wo er problemlos einschob (64.). „Endlich“, so Kolter,„war uns auch einmal das Glück hold.“ Denn beim dritten Tor kullerte der Ball nach einem Pressschlag von Borussias Torwart Rene Meyer und Jan Strübing ins Tor (81.). Zwar
kam Borussia durch Hendrik Kuhn zum 2:3 (84.), doch per Dropkick aus 20 Metern in den Winkel machteThorsten Gräler alles klar (85.). r

 

Leidenschaft siegt:
Drei Luthe-Spitzen machen Borussia Hannover den Weg frei

09Kein Befreiungsschlag für den TSV Luthe: Auf dem Ascheplatz kamen die Gäste nicht zu Recht. Borussia Hannover wusste das zu nutzen. Mit einem "leidenschaftlichen" Auftritt behielt der SV den Dreier zuhause - weil die Luther den Ausgleich nicht wegstecken konnten.
Bei der Rückkehr in den Fußballalltag ist es dem TSV Luthe nicht gelungen, den Vier-Punkte-Abstand zu den Abstiegsplätzen auszubauen. 23 Tage nach der ersten Saisonniederlage in der Bezirksliga 2 verlor die Mannschaft von Trainer Axel Trebing auch das Nachholspiel bei Borussia Hannover. Nach einer frühen Führung der Gäste durch Florian Frercks in der 5. Minute ging es mit einem 1:3 (1:1) auf den Heimweg.
Luthes Handicap: Ungewohntes Terrain
„Borussia war sehr bissig und griffiger in den Zweikämpfen“, sagte Trebing, der es nicht als Ausrede gelten lassen wollte, dass beim bisherigen Tabellen-13. auf Asche gespielt wurde. „Der Platz hat uns überhaupt nicht gelegen“, sagte er – und trotzdem hätte seine Elf nach dem Kopfballtor von Frercks, der einen Eckstoß von Giuseppe Martino verwertete, schnell nachlegen können, gestand auch Borussia-Trainer Antonios Agaoglu. Steffen Eickemeier (11., 22.) und Markus Stockum (17.) vergaben frei vor dem gegnerischen Gehäuse weitere Einschussgelegenheiten.

 

 

 

TuS SW Enzen gewinnt dank starker erster Halbzeit in der Bezirksliga
08Kevin Wöbbeking treibt Enzener zum Sieg gegen SV Borussia Hannover
Dank einer starken ersten Halbzeit hat der Fußball-Bezirksligist TuS SW Enzen aus der Landeshauptstadt drei Punkte mitgenommen. Nach 90 Spielminuten lag der Aufsteiger beim SV Borussia Hannover mit 4:1 klar vorn.
„Vor der Pause haben wir bombastisch gespielt“, lobte SWE-Trainer Fabian Stapel seine Mannschaft. Die Borussen liefen Ball und Gegner meist hinterher. Bereits nach 19 Spielminuten brachte Hendrik Schröder sein Team mit einem sehenswerten Schlenzer aus 20 Metern in Führung. Die Schwarz-Weißen wurden immer wieder vom starken Kevin Wöbbeking angetrieben, der nach einem Schuss von Nico Steege den vom SV-Torwart abgewehrten Ball zum 2:0 abstaubte (29.).

Für den dritten Treffer sorgte drei Minuten später Steege, der ebenfalls nach einem zu kurz abgewehrten Ball aus elf Metern traf. Die Enzer setzten die Borussen über die Flügel unter Druck. Nach einem schönen diagonalen Ball von Kevin Gottwald auf Tim Schwarze legte der Außenverteidiger parallel zum Fünfmeterraum ab, wo Schröder am zweiten Pfosten richtig stand – 4:0 (41.).

Nach dem Seitenwechsel war dann zunehmend Sand im Getriebe der Schaumburger. „Wir haben unsere Spielanteile komplett abgegeben“, monierte Stapel, der aber auch eine Begründung parat hatte. „Wir waren konditionell angeschlagen, einige Spieler waren lange verletzt oder angeschlagen.“ Die Borussen seien aber harmlos gewesen, so Stapel. Vor dem Gegentreffer zum 4:1 durch Lauri Schwitalla (66.) hielt SWE-Keeper Florian Schaper einen vom späteren Torschützen getretenen Strafstoß.

Unrühmlicher Höhepunkt war eine Spuckattacke von Bennett Behrendt gegen Nico Steege. Die „unauffällig gut“ leitende Schiedsrichterin Tirza Mach zeigte dem Sünder Rot.

 

Es war eine klare Angelegenheit für die Davenstedter.06

Davenstedt trifft gegen Borussia fünfmal die Latte - gewinnt aber trotzdem deutlich
Der TuS Davenstedt ist zurück in der Erfolgsspur und hat den SV Borussia Hannover deutlich mit 5:1 besiegt - der Erfolg hätte sogar noch höher ausfallen können. Dafür machte den Gästen allerdings zu häufig die Latte einen Strich durch die Rechnung.
"Das war auch in der Höhe verdient. Wir haben wieder in die Spur zurückgefunden", lobte TuS-Trainer Christian Pöppler. Zusätzlich schoss seine Mannschaft fünfmal an die Latte - Nico Tsitouridis war doppelt im Pech - und vergab durch Fabian Pietler sogar noch einen Elfmeter.
"Davenstedt war uns in allen Belangen überlegen. Wir waren heute sehr schlecht", räumte Borussia-Trainer Antonios Agaoglu ein. Nachdem die Gäste gleich zu Beginn zwei dicke Möglichkeiten liegen ließen, trafen Fabien Pietler (10., 61.), Nico Tsitouridis (32.), Tolgahan Davran mit seinem bereits siebten Saisontreffer (65.) und Jan Häseler (86.) für Gäste.
Lauri Schwitalla erzielte den Ehrentreffer für die Borussen, die die Partie nach einer roten Karte für Muhammed Dosdogru wegen Notbremse zu Zehnt beendeten (86.). "Wir können froh sein, dass die Niederlage nicht höher ausgefallen ist", machte Agaoglu deutlich.

 

Harenberger pushen sich zu einem 5:207

Ein achtminütiger Aussetzer beim Stand von 1:1 kostete dem SV Borussia wichtige Punkte. „Da haben wir die Ordnung verloren“, ärgerte sich Borussia-Trainer Antonios Agaoglu. Dank einer starken zweiten Halbzeit hat der TuS Harenberg seinen zweiten Saisonsieg eingefahren. Das Team von Bernd Biank besiegte Borussia Hannover mit 5:2  (0:0).
„Es war ein verdienter Sieg“,resümierte der Coach zufrieden.
„Wir hatten 60,70Prozent Ballbesitz und haben nach der Pause dann auch vorne zwingender agiert.“ Ein Lob gab es vor allem für das geschlossene Auftreten: „Die Jungs haben zusammengehalten und sich immer wieder gepusht.“ Wenngleich der TuS-Trainer seinen Schützlingen auch vor der Pause bereits einen dominanten Auftritt bescheinigte, musste er zu Beginn kurz zittern. „In den ersten fünf Minuten haben uns die Borussen unter Druck gesetzt und hatten prompt zwei dicke Chancen“, so Biank. „Zum Glück parierte Marco di Michele zweimal glänzend und hielt die Null fest.“ Die Hausherren selbst agierten in den ersten 45 Minuten nicht zwingend genug. „Zwei, drei Sachen hatten wir, aber nichts wirklich Klares“, betonte Biank.
Mit dem 1:0 kurz nach Wiederanpfiff durch Marek Gilke (51.) nahmen die Harenberger auf tiefemUntergrund Fahrt auf. Auch der Ausgleich der Gäste durch einen Kopfball von Hendrik Kuhn (68.) im Anschluss an einen Eckball brachte den TuS nicht aus dem Tritt. Steffen Quambusch (74.) und Eyüp Toprakli (77.) entschieden per Doppelschlag die Partie. Ricardo Thies (80.) und Kevin Rufaioglu (81.) machten den Deckel drauf. „Der Gegner hatte auch noch zwei gute Möglichkeiten, aber die hat unser Keeper rausgefischt.“ Das Eigentor von TuS-Abwehrchef Tufan Akca (89.) tat nicht mehr weh.

 

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