02RSE-Reserve hadert mit dem Schiedsrichter und verliert schon wieder gegen Borussia Hannover    

Der SV Borussia Hannover hat am zweiten Spieltag der Bezirksliga 2 für eine Überraschung gesorgt und die Reserve des SV Ramlingen/Ehlershausen mit 3:1 besiegt.
Der SV Ramlingen/Ehlershausen scheint sich so ein wenig zu einem Lieblingsgegner des SV Borussia Hannover zu entwickeln. Nach dem 6:0-Kantersieg zum Finale der vergangenen Saison feierten die Borussen nun beim 3:1-Erfolg gegen die RSE-Reserve den ersten Sieg der neuen Spielzeit.
"Wir haben überragend gespielt, sind aggressiv und leidenschaftlich in die Zweikämpfe gegangen", lobte Borussen-Trainer Antonios Agaoglu.

 

"Der Schiedsrichtert war der schlechteste Mann auf dem Platz"

Bei den Gästen aus Ramlingen war die Laune dagegen im Keller. "Wir haben einen schlechten Tag erwischt, nicht unsere gewohnte Leistung gezeigt und uns dem Spiel von Borussia angepasst", erklärte der RSE-Coach, der zudem mit dem Referée haderte. "Der Schiedsrichter, der uns zwei Elfmeter verweigert hat und einen völlig unberechtigten für Borussia gab, war der schlechteste Mann auf dem Platz", monierte der RSE-Trainer.
Individuelle Fehler leiteten die Niederlage der Gäste jedoch ein. Nachdem Torben Koschinsky in der 40. Minute die 1:0-Führung von Tekeste Haben Tedros egalisieren konnte, sahen Michael Wurszt und Nico Diesing beim 2:1 von Lauri Schwitalla (60.) nicht gut. Ebenso wie Clement Nieder, der in der 70. Minute den Ball im leeren Gästetor nicht zum 2:2 unterbringen konnte.
Borussen machen alles klar
Die Ramlinger, die die verletzungsbedingten Ausfälle von Tim Junghannß (21.) und Christopher Weindl (46.) nicht verkraften konnten, reklamierten nach Strafraumfouls an Nieder (80.) und Koschinsky (85.) vergeblich auf Elfmeter.
Den bekamen die Borussen nach einem Foul an Abel, die per Strafstoß in der 88. Minute durch Bennett Behrendt in Unterzahl - gelb-rote Karte für Haben Tedros in der 79. Minute - den Sack zumachten.

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VfR Evesen im Glück gegen SV Borussia Hannover

01Die neue Lockerheit wird dem Bezirksligisten fast zum Verhängnis

Beim VfR Evesen ist alles neu. Das Spielsystem, die Einstellung, der Umgang miteinander. Aber die neue Lockerheit wäre der Mannschaft beim 2:1-Sieg gegen den SV Borussia Hannover in der zweiten Halbzeit beinahe zum Verhängnis geworden.
„Wir haben Glück gehabt“, bestätigte Trainer Steffen Mitschker. Seine Mannschaft machte den fußballerisch limitierten Gegner stark.
Drei Faktoren waren entscheidend: Caglayan Tunc war vor dem gegnerischen Tor zweimal viel zu eigensinnig, hinten verlor der VfR Evesen plötzlich seine Ordnung und als der unbeherrschte Ibrahim Khodr zwanzig Minuten vor Schluss auch noch Gelb-Rot kassierte, weil er den Ball wegschlug, da hätte Borussia Hannover durchaus zum 2:2 ausgleichen können.

Vor der Pause sah das Spiel der Platzherren noch wesentlich erfreulicher aus. Vom früheren Ballbesitzfußball war nichts mehr zu sehen. Evesen ließ den Gegner kommen und hatte so vorne viel mehr Platz als früher. „Das haben wir bewusst so gemacht“, erklärte Mitschker nach Spielschluss. Das neue Konzept ging voll auf. Steffen Lesemann erzielte bei einem schnellen Vorstoß und der Flanke von Hassan Ghonaim schon nach vier Minuten die 1:0-Führung. Josef Khodr baute sie in der 34. Minute mit einem Volleyhammer aus sieben Metern auf 2:0 aus. Bis auf eine Kopfballchance ging von den Gästen wenig Gefahr aus.
Erst als sie in der 56. Minute durch den Treffer von Luis-Alexis Villamonte-Reyes auf 2:1 herankamen, änderte sich plötzlich das Bild. Der VfR Evesen flatterte und die Bemühungen des SV Borussia Hannover wurden zwingender. Dass es am Ende beim 2:1-Sieg des VfR Evesen blieb, lag auch an den ständigen Konterangriffen der Platzherren, die zwar zu nichts führten, aber Entlastung brachten. Der unermüdliche Ghonaim wurde in dieser Phase zum wichtigsten Spieler der Platzherren. Für Mitschker war die Leistung seiner Mannschaft noch nicht voll befriedigend: „Aber es lässt sich darauf aufbauen und wir haben gewonnen.“


 EinsatzH1

 

 

 

 

 

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